Schlafapnoe?

Welche Symptome begleiten die Schlafapnoe?

  • Herzbeschwerden bis Herzinfarkt
  • hoher Blutdruck bis Schlaganfall
  • Morgendlicher Kopfschmerz
  • Konzentrationsschwäche
  • Einschlafneigung bei der Autofahrt und im Beruf Sekundenschlaf
  • und viele andere Beschwerden können die Ursache in der Schlafapnoe haben.

Die normale Schlafstruktur wird zerstört und der Betroffene kommt nicht in den erholsamen Tiefschlaf und hat dadurch tagsüber immer ein verstärktes Schlafbedürfnis.

Wer ist von der Schlafapnoe betroffen?

Menschen die unregelmäßig schnarchen, Entsprechende Beobachtung des Partners sind ernst zu nehmen und sollten unbedingt in einem einfachen Verfahren überprüft werden. Nach den aktuellen Statistiken sind

  • etwa 10% der Männer ab 40 Jahren,
  • 2% der Frauen meist nach - auch schon vor - der Menopause, aber
  • auch schon Jüngere betroffen.

Was versteht man unter Schlafapnoe?

Grundsätzlich werden zwei Arten der Schlafapnoe unterschieden: obstruktive und zentrale Schlafapnoe. Die freien Atemwege (Bild 1) verengen sich.





Schlafapnoe Obstruktive

Während des Schlafens sind Zunge und andere muskuläse Bestandteile des Rachens zeitweise völlig entspannt. Das Schnarchgeräusch entsteht durch  erhöhte Luftgeschwindigkeit, wodurch die Weichteile im Schlund beim Ein- und Ausatmen in Schwingungen geraten. Die Zunge rutscht tiefer in den  Rachen, die verbleibende Rachenöffnung wird kleiner, bis sie ganz  schließt. Damit setzt das Schnarchen aus und der Atemstillstand - die  Schlafapnoe - beginnt (Bild 2).

Zentrale Schlafapnoe

durch die ausbleibende Steuerung vom Gehirn, die den Atemstillstand verursacht. Das Schnarchen spielt keine bis kaum eine Rolle. Mit dem Atemausfall beginnt die Schlafapnoe. Die Mehrzahl aller Betroffenen haben eine gemischte Form von obstruktiver und zentraler Schlafapnoe.
Das Gehirn merkt einen akuten Notstand und veranlasst beim Schläfer eine  Weckreaktion mit Anspannung der Muskeln. Dazu bewegt oder dreht er sich  um. Der Atemweg öffnet sich wieder - bis sich der Vorgang von neuem  wiederholt. Atemstillstände von mehr als 10 Sekunden bis zu 2 - 3  Minuten (!) wiederholen sich mehrfach während des Schlafens.  Häufigkeiten von 100 - 500 Atemstillständen während der Nacht kommen  vor.

Welche Therapien gibt es für die Schlafapnoe?

Welche Therapie für Sie als Betroffenen geeignet ist kann nur durch eine fachärztliche Untersuchung festgelegt werden. Die bekannteste Therapieform ist die Nutzung einer Maske, die mit einem auf das Bedürfnis des Patienten abgestimmten Druck Umgebungsluft in den Atemwege drückt (Bild 3) und sie dadurch freihält und die Apnoe verhindert oder zumindest stark reduziert.

Bild 1-2-3 mit freundlicher Genehmigung von ResMed

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